Lüneburger Landeszeitung 17.04. 2007
Das in Lüneburg und Umgebung für hohen künstlerischen Anspruch stehende Trio mit Dorothea Gotthelf, Sopran und Rita Arkenau, Trompete, sowie dem Lüneburger Michaelisorganisten Tobias Gravenhorst verlieh auch in kleiner Besetzung hochbarocken Werken klangbrillante Authentizität.
Sensibles Zusammenspiel zeichnet das Trio aus. Dorothea Gotthelfs klarer, heller Sopran ist sehr durchsetzungsfähig, strahlend auch noch im ornamentreichen Duett mit der Trompete, wenn beide Stimmen nach instrumentalbarocker Virtuosenmanier geführt werden.
Für die drei Interpreten gab es in der ausverkauften Gutskapelle am Ende überschwänglichen Applaus, für das Publikum eine Zugabe.
LZ 25. 06. 2007
Paul Gerhardt-Nacht
Leicht und schwer hatte es Dorothea Gotthelf, die in der Turmhalle spätere Vertonungen sang. Leichte Lieder im Volkston gemütlich-gemütvoller Melodien Friedrich Mergners sang sie zum behäbig breiten Klang des Harmoniums.
Alle Aufmerksamkeit fordert dagegen Ernst Pepping, der die Basis des Gesangbuchlieds nutzt und auf sie höchst kunstvoll Stilistiken des 20. Jahrhunderts pfropft. Die Sopranistin verstand es, bei aller geforderten Virtuosität den Liedgehalt in den Vordergrund zu rücken.
LZ 27. 12. 2007
(Dorothea Gotthelf, Sopran – Sabine Krawehl, Violoncello – Tobias Gravenhorst, Cembalo)
Das perfekt eingespielte Trio stellte Vivaldi ins Zentrum. Die drei Motetten, ursprünglich für Gesangssolistin und Streichensemble geschrieben, stammten komplett von Vivaldi und zeigten, wieviel Substanz in dessen Vokalkompositionen steckt. Rezitativ-Teile und dynamisch kraftvolle Arien bauen Hochspannung auf, die Sopranistin Dorothea Gotthelf weidlich auskostete. „Canta in prato“ besticht durch Koloratur-Finesse und auftrumpfenden Gestus. Dorothea Gotthelf hatte sich punktgenau vorbereitet, die üppige Ornamentik gestaltete sie souverän.
„O qui coeli“ gehört ebenso zu den Kirchenmusikstücken mit weit ausschwingenden Linien und kunstvollen Verzierungen, von der Sopranistin und dem begleitenden Duo mit großer Wirkung ausgeführt. Das Konzert erwies sich als gelungener Schlussakkord zu Weihnachten, das Publikum reagierte begeistert.
Elbmarschpost Bleckede 25. 09. 2008
Die Sopranistin Dorothea Gotthelf, die an diesem Abend die Solopartie sang, ließ keinen Zweifel an ihrer Sangeskunst. Souverän und scheinbar mühelos erreichte sie mit ihrer strahlenden, glockenklaren Stimme die höchsten Lagen und meisterte die schwierigsten Passagen.
Bleckeder Zeitung 25. 09. 2008
Besonders eindrücklich war das präzise, virtuose Zusammenwirken der Sopranistin Dorothea Gotthelf mit der Solo-Trompeterin Rita Arkenau-Sanden in der ersten Kantate „Jauchzet Gott“.
Az Uelzen 29. 09. 2008
Mit Liedern und Texten zur Nacht begeisterten die Sopranistin Dorothea Gotthelf und Kantor Erik Matz ein speziell kulturinteressiertes Publikum.